Wir stellen uns vor

Wir sind ein moderner mittelständiger Landwirtschaftsbetrieb. Unser junges Team bewirtschaftet inkl. unseren Tochterunternehmen ca. 1900 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Diese befindet sich in den Fluren der Gemeinden Liebschützberg, Wermsdorf und am westlichen Rand der großen Kreisstadt Oschatz mitten im Herzen Sachsens.


Wir leben und wirtschaften nachhaltig mit und in unserer Natur!

Was steht auf unseren Feldern?

  • Winterweizen
  • Wintergerste
  • Winterraps
  • Luzerne
  • Silomais
  • Zuckerrüben

Wir können nur Früchte auf unseren Felder wachsen lassen, wofür ein Markt(Käufer) da ist und/oder unsere klimatischen und territorialen Bedingungen geeignet sind! Ist der Markt da, entwickelt sich auch der Preis dementsprechend!

 

Wir sind dabei!

Was ist denn hier los!

Heute versuche ich von meiner Seite her  zu informieren, was mit der Ernährungsversorgung nun wirklich los ist. Ja, es stimmt Russland und Ukraine beeinflussen den Markt z.B. für Weizen und Sonnenblumenöl sehr stark. Es ist nicht nur direkt durch den Krieg alles durcheinandergeraten. Für die derzeitige Regierung steht die Eigenversorgung „noch“ nicht an 1.Stelle. Die Auswirkungen der fehlenden Importe werden wir erst nächstes Jahr  deutlich spüren. Ab 2023 sind wir  Landwirte verpflichtet, 4% unseres Ackerlandes still zu legen. Hier  müsste zeitnah eine Entscheidung getroffen werden, ob diese Flächen nicht besser für die Ernährung der Menschen oder/und als Energiepflanzen genutzt werden. Unsere bisher im Betrieb angebauten Energiepflanzen dienen der  regionalen Gaserzeugung und damit der Entlastung des Energiemarktes. Wir haben dafür seit Jahren feste Lieferverträge!

Wir standen zu unserem Wort, in der Coronazeit die Versorgung mit Lebensmitteln sicher zu stellen. Das war in den letzten Jahren in Vergessenheit geraden. Es gibt Möglichkeiten Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit unter einen Hut zu bringen. Sie müssen nur genutzt werden.

Ich wünsche mir für uns Alle eine schnelle Beendigung des Krieges, Gesundheit und wieder ein offenes Ohr für die Landwirte in der Politik!

Wir produzieren konventionell und ökologisch, also kennen wir beide Seiten! Es gibt nicht gut oder schlecht!!!!